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Weltpremiere in Wildeshausen

 

Vor dem Lili-Servicekino: (von links) Wolfgang Wortmann, Stefan Bendrien und Bärbel Mack

Bild: Verena Sieling

Die Fahrgastzahlen steigen, die Nachwuchs-Fahrer bleiben aus: Um das zu ändern, ist in Wildeshausen ein Film über den Bürgerbus gedreht worden

Wildeshausen Montag, 10.05 Uhr, im Lili-Servicekino an der Huntestraße in Wildeshausen: Dass sie nervös ist, daraus macht Bärbel Mack keinen Hehl. „60 bis 70 Leute werden erwartet“, sagt die 74-Jährige und schaut sich im Saal um. Der Bürgermeister ist da, der Landrat und weitere bekannte Gesichter. Sekt und O-Saft werden ausgeschenkt. Der Grund für den feierlichen Anlass: die Weltpremiere des neuen Films „Unterwegs für mehr Mobilität“ über den Bürgerbus. Mit Wildeshauserin Bärbel Mack in der Hauptrolle.

Mehr Fahrer gewinnen

Vor etwas mehr als einem Jahr sind die Dreharbeiten mit Dokumentarfilmer Wolfgang Wortmann in Wildeshausen gestartet. Die Idee, die der Auftraggeber des 17-minütigen Films, der ZVBN (Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen), damit verfolgt: mehr Fahrerinnen und Fahrer für die Bürgerbusse gewinnen.

Bundesweit verkehren zurzeit mehr als 400 Bürgerbusse, 64 in Niedersachsen, davon 23 im Gebiet des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen. Aber es fehlen Fahrer. Das macht sich in Zahlen bemerkbar: Christof Herr, ZVBN-Geschäftsführer, informierte, dass die 23 Busse im Verkehrsverbund-Gebiet 2019 286 000 Fahrgäste beförderte: ein Rückgang um ein Prozent. Wegen fehlender Fahrer mussten einige Bürgerbusvereine einzelne Fahrten ausfallen lassen.

„Momentan haben wir 20 Fahrer, davon fallen drei aus gesundheitlichen Gründen aus“, erklärt Wildeshausens Bürgerbus-Vorsitzende Renate Hocke am Rande der Premiere. Sie würde sich nicht nur freuen, wenn es mehr Fahrer würden: „Es wäre toll, wenn es noch mehr Frauen werden: Wir waren mal Halbe Halbe.“ Unter anderem deshalb dachte Stefan Bendrien, Ansprechpartner für den Bürgerbus beim ZVBN, an den Verein Wildeshausen: Er habe mehr Frauen am Steuer als andere Vereine, erzählte er im Vorfeld. Und er dachte an Bärbel Mack. Das Talent der 74-Jährigen, vor der Kamera zu sprechen, lobt er an diesem Montagvormittag vor Publikum: „Bärbel war in ihrem vorigen Leben Schauspielerin.“

Mehr Fördergelder

Lobende Worte kommen auch von Landrat Carsten Harings, der mit Vorliebe von der „Weltpremiere am Nabel der Welt“ spricht. Mit den Linien des öffentlichen Personennahverkehrs alle Ecken des Landkreises Oldenburg zu bedienen, sei nicht möglich: Hier spiele der Bürgerbus sowohl in Wildeshausen als auch in Ganderkesee eine wichtige Rolle. Der Bürgerbus in Wildeshausen sei eine Erfolgsgeschichte, lobt Bürgermeister Jens Kuraschinski und erinnert an die Anfänge des seit 2011 aktiven Vereins.

Eine positive Nachricht hat Richard Eckermann, Referatsleiter ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) im Wirtschafts- und Verkehrsministerium: Die Summe für ein neues Bürgerbus-Fahrzeug, die mit 75 Prozent vom Land Niedersachsen gefördert werden kann, wurde Anfang des Jahres von 80 000 auf 100 000 Euro angehoben.

Neben Wortmann und Mack werden weitere Frauen und Männer, die im Film zu sehen sind, für einen Applaus kurz nach vorn geholt.

Dann beginnt der Film: Die Situation von Wildeshauserin Roswitha Stieglitz wird geschildert, die aufgrund einer Augenerkrankung kein Auto mehr fährt und auf den Bürgerbus angewiesen ist. Die genannten Redner sowie Harald Wrede, Geschäftsführer der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn (DHE), kommen zu Wort. Ein Grillnachmittag der Bürgerbusfahrer in Dötlingen ist zu sehen, Fahrgäste kommen zu Wort. Und Bärbel Mack, die den Bus steuert und lebhaft von ihrer Arbeit als Fahrerin erzählt. „Das macht so viel Spaß – wenn ich gesund bleibe, darf ich noch zwei Jahre fahren“, sagt sie am Ende des Films.

Bärbel Mack erhebt sich aus ihrem Sessel, die Anspannung sei jetzt abgefallen, sagt sie. Die vier Drehtage – insgesamt waren es 15 – hätten sehr viel Spaß gemacht, erzählt sie. Im Vorbeigehen hält der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Däubler an, schüttelt Mack die Hand: Er bedankt sich für die Arbeit, die ihre Kollegen und sie leisten.

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