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Pressemitteilungen

SPD Sommerradtour 2026

24 Fahrer, rund 220 Kilometer am Tag, 72 Haltestellen und über 10.000 zufriedene Mitfahrer pro Jahr, der Bürgerbus in Wildeshausen ist seit seiner Gründung im Jahr 2011 ein echtes Erfolgskonzept. Davon konnten sich auch die Wildeshauser Sozialdemokraten im Rahmen ihrer Sommerradtour überzeugen. „Unsere Fahrgastzahlen entwickeln sich sehr gut und über das gezieltes Erfassen der Zu- und Ausstiege können wir unser Angebot immer weiter verbessern“, fasst der 1. Vorsitzende Heinz-Joachim Hoppe die Situation beim ersten voll digitalen Bürgerbus Niedersachsens zusammen. Voll digital heißt beim Wildeshauser Bürgerbus, dass sämtliche Vereinsunterlagen in einer Cloud gespeichert und damit jederzeit und von überall abrufbar sind.

Doch auch im Kerngeschäft, dem sicheren Transport von A nach B, ist der Wildeshauser Bürgerbus innovativ:

Der BürgerBus: Ein starkes Ehrenamt für unsere Mobilität.

 

Was hier jeden Tag geleistet wird, verdient großen Respekt: Ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer sorgen mit viel Engagement und Herzblut dafür, dass viele Menschen in unserer Stadt mobil bleiben.

 Der BürgerBus ist weit mehr als ein Verkehrsmittel. Er schafft Teilhabe, stärkt die Selbstständigkeit vieler Menschen und ergänzt den öffentlichen Nahverkehr dort, wo es besonders wichtig ist. Rund 10.000 Fahrgäste im Jahr zeigen, welchen wichtigen Beitrag dieses Angebot für Wildeshausen leistet.

 Vielen Dank an die beiden Vorsitzenden Heinz-Joachim Hoppe und Manfred Bartnick für das informative Gespräch und den spannenden Einblick in die tägliche Arbeit. Mein Dank gilt ebenso dem gesamten Team, das sich mit großem ehrenamtlichem Einsatz für den BürgerBus einsetzt. Dieses Engagement ist ein wertvoller Baustein für den Zusammenhalt in unserer Stadt.

 

Der Bürgerbusverein Wildeshausen will auf ein Elektrofahrzeug umsteigen. In zwei bis drei Jahren muss er einen neuen Bus bestellen – doch die Hersteller müssen erst noch Lösungen entwickeln.

Wildeshausen – Ein Vergnügen war der Stopp an der Zapfsäule eigentlich noch nie: Seit dem Iran-Krieg setzen den Bürgerbusvereinen im Land die Spritpreise aber zunehmend zu. „Sie sind natürlich sehr unerfreulich und steigern unsere Ausgaben“, erzählt der Vorsitzende des Bürgerbusvereins Wildeshausen, Jochen Hoppe, im Gespräch mit der Mediengruppe Kreiszeitung. Der Vorstand unterstützt deshalb nicht nur die Forderung von „Pro BürgerBus Niedersachsen“ nach einem Defizitausgleich von 10 Cent pro gefahrenem Kilometer, rückwirkend vom 1. März, sondern treibt auch den Wunsch nach einem elektrischen Bus voran. Bislang hatte der Verein aufgrund geringer Reichweiten von einer Anschaffung abgesehen. Eine Gesetzesänderung macht nun Hoffnung, stellt die Ehrenamtlichen gleichzeitig aber auch vor Fragen.

 

Kreiszeitung Wildeshausen, 4.7.2026, geschrieben von Tanja Schneider

Als Busfahrer hört Martin Binias Sätze wie "Fahren Sie doch schneller!" oft. Doch trotz Zeitdruck zählt für ihn nur eines: dass am Ende alle sicher aussteigen.

„Können Sie nicht ein bisschen Gas geben? Ich habe einen wichtigen Termin!“

Diesen Satz hören wir Busfahrer öfter, als uns lieb ist. Meist klingt er genervt, manchmal vorwurfsvoll. Und ja, ich verstehe den Stress dahinter. Niemand kommt gern zu spät. Aber was viele in diesem Moment vergessen: Ich sitze hier nicht zum Vergnügen am Steuer. Ich trage Verantwortung. 

Warum ich als Busfahrer trotzdem ruhig bleibe

 

vergangenen Jahr schaffte der Bürgerbus-Verein unter anderem ein neues Fahrzeug an. © Bürgerbus

Der Wildeshauser Bürgerbus plant ein kreatives Werbevideo. Ende März soll der Spot im Kino zu sehen sein.

Wildeshausen – Zwei Busse, bald 24 Fahrer, 78 Vereinsmitglieder, 10 000 Fahrgäste und 50 000 Kilometer pro Jahr: Das ist der Wildeshauser Bürgerbus in Zahlen. Doch den Verein, seine Mitglieder und Leistungen macht noch viel mehr aus. Im Gespräch mit der Mediengruppe Kreiszeitung wirft Vorsitzender Jochen Hoppe einen Blick auf das vergangene Jahr und verrät, welche Projekte als nächstes anliegen.

„Momentan bereiten wir den Dreh eines neuen Werbevideos vor“, sagt Hoppe. Dafür habe sich der Verein extra professionelle Unterstützung gesucht. Von wem genau, möchte der Vorsitzende noch nicht öffentlich verraten. Und auch nicht den exakten Inhalt des Videos. So viel darf aber gesagt sein: Es wird kreativ und amüsant. „Man muss sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, damit es auch im Gedächtnis bleibt“, sagt Hoppe. Das Drehbuch sei bereits geschrieben. Darsteller sind die Mitglieder des Bürgerbus-Vereins selbst. Fertig sein soll alles Ende März. Dann ist geplant, dass der Spot unter anderem als kleiner 30-Sekunden-Vorfilm im Kino zu sehen ist. Außerdem auf der Internetseite des Vereins sowie in den Sozialen Medien.

Verkehr Freiwillige berichten vom Ehrenamt – Dringend neue Fahrer in Wildeshausen gesucht

Von JANA BUDDE

Wildeshausen - Fünf Tage die Woche sind sie unterwegs, von morgens 8 bis abends 19:00 Uhr: die Bürgerbusse in Wildeshausen. Zwei Linien werden dabei bedient. Damit das funktioniert, braucht es viele Ehrenamtliche. Zwei von ihnen sind Bernd Badur und Jens Frieß. Beide engagieren sich seit vergangenem Jahr als Fahrer und haben Spaß daran.

Er sei früher schon beim „Hatter Büfett“ ehrenamtlich gefahren, sagt Badur, durch Corona sei dies weniger geworden. Vergangenes Jahr habe er dann mit der Wildeshauser Freiwilligen Agentur „mischMit“ nach einem neuen Ehrenamt gesucht, erinnert sich der 66-jährige Rentner.

Dann sei es schnell gegangen. 3 Stunden später habe er bereits eine E-Mail von Jochen Hoppe, Vorsitzender des Bürgerbus Vereins, bekommen.

Weil er aktuell viel Zeit habe, wollte er etwas Ehrenamtliches machen, sagt Frieß. Über einen Fragebogen

Bürgerbus Verein sucht mit Hilfe der Freiwilligenagentur weitere Fahrer

Wildeshausen – Mobil sein ist kompliziert und nicht selbstverständlich, wenn man nicht in einer Großstadt lebt. Jenseits der Zentren sind daher die Bürgerbusvereine umso wichtiger, die sich bemühen, mit kleinen achtsitzigen Bussen und ehrenamtlich tätigen Aktiven eine gewisse Nahverkehrsversorgung im ländlichen Raum bereitzustellen. Neben den Organisatoren und den Fahrzeugen sind es natürlich die Fahrerinnen und Fahrer, die diesen Betrieb garantieren.

 

In Wildeshausen arbeitet der Bürgerbusverein von Beginn an mit der Freiwilligenagentur „mischMIT“ zusammen, um geeignete Personen für diese Aufgabe zu finden. Das ist nicht einfach, und da dringend weitere Ehrenamtliche für den Job hinter dem Steuer gesucht werden, stellten Agenturleiter Thorben Kienert und Jochen Hoppe, seit 2020 der Vorsitzende des Vereins, zwei Fahrer und deren Engagement am Mittwoch vor.

Noch fährt der Wildeshauser Bürgerbus im Drei-Schicht-Betrieb. Die Zahl der Fahrer sinkt aber. Glücklicherweise sind jetzt zwei neue Ehrenamtliche dabei.

Gemeinsam für mehr Mobilität: Der Bürgerbusvereinsvorsitzende Jochen Hoppe (von links) hofft auf weitere Fahrer, die Thorben Kienert von der Freiwilligenagentur vermittelt. Bei Bernd Badur und Jens Frieß hat das schon gut geklappt. © bor

Wildeshausen – Perspektivisch gehen dem Bürgerbusverein in Wildeshausen langsam die Fahrer aus. Ende dieses Jahres werden es noch 18 sein, und im kommenden Jahr laufen wiederum drei Personenbeförderungsscheine aus. „15 Fahrer sind das Minimum“, betont der Vorsitzende Jochen Hoppe. Und weil immer ein paar Leute krank, verhindert oder im Urlaub sind, würde es zunehmend schwieriger werden, das Drei-Schicht-System beizubehalten. In diesem sind die Ehrenamtlichen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr mit dem Bus in der Kreisstadt unterwegs.

ngesichts der Personalsorgen ist die Freude groß, wenn sich die Freiwilligenagentur „mischMIT!“ meldet, denn diese hat vor Kurzem wieder zwei ehrenamtliche Fahrer an den Verein vermittelt. Dabei handelt es sich um Bernd Badur und Jens Frieß, die bei einem Pressetermin berichten, warum sie sich engagieren und wie die Arbeit beim Bürgerbus läuft.

Alles gefahren bis auf Traktoren

Badur (66) ist schon so ziemlich alles gefahren, was es gibt. „Außer Traktor“, sagt der Huntloser mit einem Lachen. Es mache ihm einfach Spaß, hinterm Steuer zu sitzen, so der Rentner, der zuletzt als Industriekaufmann arbeitete. 

 

Vorweihnachtliche Bescherung bei Geestland Putenspezialitäten in Wildeshausen:

Übergabe des Geldes mit Ulrich Becker und Norbert Deeken (links) sowie Jens-Peter Hennken (9. v.l.) bei Geestland. © dr

 

Geschäftsführer Norbert Deeken verteilte am Freitag an 13 Empfänger insgesamt 50.000 Euro für 17 Projekte in Wildeshausen, Harpstedt und Dötlingen.

Damit machte der Betrieb mit 850 Mitarbeitern (im Sommer sogar 1.000), von denen viele einen Migrationshintergrund haben, sein Versprechen wahr, viel Geld für Integrationsprojekte auszugeben. „Wir haben hier Menschen aus mehr als 20 Nationen“, so Deeken. „Es ist uns wichtig, die Leute gut zu betreuen.“ Das gelte zunehmend auch für Fachkräfte wie Schlosser oder Elektroniker, die schwer zu gewinnen seien.

Copyright 2026 BürgerBus Wildeshausen e. V.